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Malteser Stadtverband Kalkar-Goch

Maria Küsters mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

15.10.2017
Hohe Auszeichnung für beeindruckendes Engagement: v.l. Diözesanoberin Dr. Gabrielle von Schierstaedt, Maria Küsters und Diözesangeschäftsführer Stephan von Salm-Hoogstraeten.

Sonsbeck. Die Gründerin des ambulanten Hospizdienstes der Malteser am Niederrhein, Maria Küsters, ist jetzt im Sonsbecker Rathaus mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Der stellvertretende Landrat Josef Devers überreichte ihr im Namen des Bundespräsidenten die Verleihungsurkunde samt Orden. In ihrer Dankesrede verwies Maria Küsters vor allem auf die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Hospizdienstes. „Ich nehme die Auszeichnung für alle Ehrenamtlichen an und ihren Dienst am Menschen“, bedankte sie sich bei Josef Devers.

In seiner Rede vor Familie, Freunden, Weggefährten und Malteser Vertretern lobte der stellvertretende Landrat das vielfältige caritative Engagement von Maria Küsters. So bringt sich die Sonsbeckerin bereits seit über 25 Jahren in verschiedenen Diensten ehrenamtlich bei den Maltesern ein. 1991 engagierte sie sich zunächst als ehrenamtliche Schwesternhelferinnen-Referentin bei Pflegekursen und trug maßgeblich zur Ausbildung vieler junger Menschen bei. Von 1991 bis 2007 koordinierte und begleitete Maria Küsters als stellvertretende ehrenamtliche Diözesanoberin bistumsweit die sozialen Dienste. Vor zwölf Jahren baute sie zudem die Besuchs- und Begleitungsdienste der Malteser in Kevelaer und Kalkar auf und leitete sie bis 2014. Auf ihre Initiative und unter ihrer Federführung wurde der Malteser Schulsanitätsdienst auf der Gaesdonck in Goch aufgebaut, der bis heute fester Bestandteil der Schule ist.

Als Ideengeberin und erste Projektleiterin gründete sie vor zehn Jahren den ambulanten Hospizdienst der Malteser, der heute am gesamten Niederrhein – in Uedem, Xanten, Sonsbeck und Goch – wirkt und mit rund 70 ehrenamtlichen Helfern zum größten Hospizdienst der Malteser im Bistum Münster zählt. Hier leistet sie nicht nur unermüdlich wertvolle organisatorische Arbeit, sondern steht auch immer für eine Begleitung bei Sterbenden zur Verfügung.   

Nicht nur wegen ihrer langjährigen ehrenamtlichen Mitarbeit, auch aufgrund ihrer Vorbildfunktion für alle Helferinnen und Helfer lobte sie Diözesangeschäftsführer Stephan von Salm-Hoogstraeten als „Aushängeschild der Malteserarbeit in der Diözese Münster“. Sie engagiere sich bereits seit vielen Jahren, in vielfältigster Weise und in bemerkenswertem Umfang ausschließlich ehrenamtlich im Malteser Verband. „Ihr Wirken hat für die Malteser und für die Menschen in unserer Diözese Vieles erreicht.“

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